browser icon
Du benutzt eine unsichere Version deines Browsers. Bitte aktualisiere deinen Browser!
Einen veralteten Browser zu benutzten macht deinen Computer unsicher. Für sicheres, schnelles und überhaupt angenehmeres Surfen aktualisiere bitte deinen Browser oder versuch es mit einem neuen.

Erste Tage in Sydney und Sight-Seeing

Geschrieben von am 9. Juni 2010

Hallo zusammen! Hier bin ich Live aus Australien (oder eher nicht mehr live, wenn ihr das lest). Dann will ich euch mal berichten, was mir bisher so widerfahren ist:

Also, das mit dem Abgeholtwerden vom Flughafen hat nicht so ganz hingehauen. Zuerst einmal hab ich den Niklas angerufen, damit er mich abholt (denn ich war eine Stunde zu früh an). Der wollte dann auch kommen, aber nach etwa einer Stunde, hab ich dann nochmal angerufen (nachdem ich es endlich geschafft hatte, mir Münzen für das Telefon zu organisieren). Da stellte sich dann heraus, dass er nicht aus der Tiefgarage mit dem Auto raus kam, weil das Tor kaputt war. Also bin ich dann mit dem Zug für teure 15AUD zum Hauptbahnhof gefahren und von da aus gelaufen (Die Wohnung ist etwa zwei Gehminuten vom Bahnhof entfernt). Das hat mich die letzten Dollars die ich noch hatte gekostet :(

Die Wohnung hab ich dann recht schnell gefunden. Sie hat eine sehr zentrale Lage (direkt am Hauptbahnhof), dementsprechend ist dann natürlich die Aussicht nicht so toll. Die Wohnung ist ziemlich klein (vor allem wenn man zu acht darin wohnt) und im Moment recht dreckig und unaufgeräumt. Die Besetzung hat sich in den paar Tagen, die ich jetzt hier bin bestimmt schon drei oder viermal geändert. Meine Mitbewohner sind aber alle nette Typen und alle total international und so. Im Moment wohnen hier drei Inder, ein Schweitzer, ein Japaner, ein Grieche, ein Chinese und ich. Ich bin aber sehr zufrieden, zum einen weil es hier recht günstig, zum anderen weil es was ganz anderes ist, mal in so einer WG zu wohnen (und zwar einer recht engen mit quasi Null Privatsphäre). Ich kann Erfahrung sammeln mit Gasherden, schnarchenden Mitbewohnern, manchmal eiskalten Duschen und asiatischem Essen.
Das zentrale Viertel von Sydney ist nämlich irgendwie vor allem bewohnt von Asiaten, die ähnlich wie wir zu acht in winzigen Wohnungen leben. Entsprechend gibt es auch viele asiatische Läden und Restaurants. Ich bin eigentlich eher nicht jemand, der viel asiatisch isst, aber ich komme hier bestimmt noch auf den Geschmack (das meiste, was ich bisher so gegessen habe, war jedenfalls lecker). Schon irgendwie komisch, manchmal fühlt man sich hier in Sydney fast schon so, als wäre man in irgendeiner anderen Großstadt in Asien.

Ich habe am ersten Tag mich dann zuerst mal um Konto und eine SIM Karte gekümmert. Das Konto kostet mich die nächsten sechs Monate nichts und telefonieren nach Deutschland kostet mich 5ct pro Minute (bei einem Festnetzanschluss auf der anderen Seite). Also alles wunderbar günstig. Das leben in Sydney ist allerdings nicht wirklich günstig, etwa 100 AUD kostet mich die Wohnung in der Woche und das ist sogar noch günstig...

Ich hab auch schon den wichtigsten Teil des Touristenpflichtprogramms absolviert und habe sowohl das Opera House als auch die Harbor Bridge und den botanischen Garten gesehen. Ich muss dann nochmal mit Kamera wiederkommen und ein paar Fotos schießen. Das Opera House ist schon beeindruckend, aber ich fand die Elbphilharmonie zumindest im Bezug auf die Größe cooler.
Ich habe natürlich auch schon Opossums (die ziemlich süß sind), Kakadus (die ziemlich laut sind), und Papageien (die ziemlich cool sind) gesehen. Im botanischen Garten gibt es jedenfalls ziemlich abgedrehte Bäume und Pflanzen.

Und ich bin viel rumgelaufen. Denn Bus und Bahn sind hier wohl recht teuer und man kann alles wichtige bequem zu Fuß erreichen. Da werde ich dann wenigstens fit. Der Verkehr ist allerdings verwirrend, denn alle Australier fahren auf der falschen Seite! Dann gucke ich meistens in die falsche Richtung, wenn ich die Straße überqueren kann. Die Ampeln hier sind übrigens toll. Die klingen wie Laserkanonen aus Star Wars und niemand interessiert sich dafür, ob die Ampeln grün oder rot sind. Jeder geht einfach, wenn die Straße frei ist.

Mein vorsichtiges Schielen nach einem Job war bis jetzt noch nicht von Erfolg gekrönt, aber wirklich intensiv hab ich auch nicht gesucht. Aber ich denke mal, dass sich da was finden wird, denn in Sydney kommt man wahrscheinlich recht einfach an Jobs. Vor allem wenn einem Arbeitszeiten egal sind.

Das war's erst einmal, jetzt dürft ihr kommentieren und mein neues Konto mit Geld überschütten. Meine Handynummer werde ich paranoider Weise nicht hier ins Blog schreiben, wer die haben will, soll mich halt über ICQ oder Mail fragen. Beim nächsten Mal gibt es dann vielleicht sogar Bilder, wenn ich mal nicht zu faul bin, Fotos zu machen. Cya.

Find ich gut!
0
  • Twitter
  • Facebook
  • email
  • RSS

4 Antworten auf Erste Tage in Sydney und Sight-Seeing

  1. sariq

    Das klingt doch für die ersten zwei Tage schon nach ner ganzen Menge Input! 8 Personen in einer Wohnung würde mich persönlich aber ziemlich stören...

  2. Snickers

    was sagst du gegen meine wohnung, äh?

  3. sariq

    Ich bewundere lediglich euren effektiven Putzplan.

  4. Manuel

    Dein Kommentar wurde leider vom Spamfilter gefressen und ich hab's nicht gesehen :P

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.