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Tag 16 bis 18: Airlie Beach

Geschrieben von am 14. August 2010

Werte Leser, heute möchte ich euch die Geschichte meiner Zeit in Airlie Beach erzählen:

Es begab sich einmal, dass zwei wackere Burschen mit ihrem Karren in ein beschauliches Dorf namens Airlie Beach. Dort angekommen, beschlossen unsere beiden Helden, erst einmal in der weit bekannten Taverne Magnus vorbeizuschauen. Die Schankdamen teilten uns mit, dass zwar noch Plätze für unser Zelt bereit ständen, wir aber erst ab elf Uhr uns im Gästebuch verewigen könnten. Die beiden Recken stapften also zum Strand, um sich alles erst einmal anzuschauen. Da aber der Hunger den beiden arg zu schaffen machte, machten sie sich bald auf den Weg zur Küche der Taverne, um ein paar Brotscheiben zu rösten und dann zu vertilgen. Die Küche entpuppte sich dann aber leider als schlecht ausgestattete Suppenküche mit unzureichender Kocheinrichtung. Zumindest Rostvorrichtungen für Brote waren vorhanden, sodass die beiden sich mit einem Mal auf der Terrasse unter Palmen stärken konnten.

Der Platz für die Zelte stellte sich nach erfolgreichem Einziehen als recht klein heraus. Angesichts des stolzen Preises von 22 Goldstücken und der geringen Ausstattung waren die beiden etwas enttäuscht und planten für den nächsten Tag die Zeche zu prellen. Anschließend machte sich einer der beiden Burschen, Nikolas von Kerkrade, auf um die örtlichen Navigatoren nach Möglichkeiten zum Segeln in den Gewässern vor der Küste zu befragen. Es stellte sich heraus, dass sich für um die hundert Goldstücke eine Piratengruppe bereit erklärte, ihn hinaus aufs Meer zum Schatztauchen zu fahren. Der Bursche war jedoch unsicher ob der Möglichkeiten und so schritten die beiden bekleidet in ihren Schwimmgewändern zum öffentlichen Bad des Ortes, um noch die letzten Sonnenstrahlen einzufangen. Nach einem kurzen Bad sowohl in der Sonne als auch im Wasser besuchten die beiden Kerle noch einem Händler, der ihnen Zutaten zu einem schmackhaften Mahl verkaufte.
So wandten sich die beiden Recken der Zubereitung eines Mahls zu und aßen ein weiteres Mal geröstete Brotscheiben. Und sie waren sogar überraschend schmackhaft. Das Gerücht machte die Runde, dass es kostenloses Bier und Gebäck nach der siebten Stunde im Magnus geben sollte. Also stürmten die beiden los, um sich diese grandiose Gelegenheit nicht entgehen zu lassen. Das Bier war kalt und das runde flache Gebäck war sehr schmackhaft. Schließlich taumelten beide  in ihre Bettstätten und fielen dem Schlaf anheim.

(So, ab hier habe ich keinen Bock mehr, so einen komischen Stil an den Tag zu legen, also gibt es jetzt wieder den langweiligen Kram wie sonst immer, kämpft euch halt da durch :O)

Der nächste Tag wurde dann relativ verschwendet mit Rumgammeln, Sonnen, Schwimmen und Einkaufen. . Wir bauten unser Zelt ab, denn, wie schon vorher bemerkt, wollten wir nicht weiter im Hostel schlafen. Am Abend machten wir Bratkartoffeln, was sich angesichts der schlechten Ausrüsung des Hostels ziemlich hinzog, aber nach wenigen Stunden konnten wir das Ergebnis unserer Bemühungen verzehren und siehe da: Es war sogar ziemlich lecker. Es war schon so spät, dass wir beide keine Lust mehr aus irgendwelche Aktionen hatten (und außerdem waren wir in ein Postfresstrauma gefallen). Also fuhren wir ein wenig den Berg hinauf in eine Seitenstraße, wo wir dann im Auto die Nacht verbrachten.

Am nächsten Morgen standen wir auf, frühstückten und Nick machte sich auf den Weg zu seiner Tour zu den Whitsundays. (In der Küche wohnte übrigens auch eine Maus, die zwischen unseren Füßen herumlief und nach Essen suchte) Ich überlegte nicht lange, wie ich meine neu gewonnene Freiheit nutzen sollte und machte mich auf den Weg entlang der Küste, um einzukaufen und auf dem Weg noch einen Geocache einzusammeln. Während ein Flugzeug über meinem Kopf Kunststücke veranstaltete, entdeckte ich die versteckte Box und trug ordnungsgemäß meinen Namen ein. Ich erreichte nach einem angenehmen Spaziergang von insgesamt vier Kilometerns den Coles. Dort erstand ich Saft, Eiskaffee und einige sehr leckerer Kekse, die ich dank meiner Schnäppchenjägerei für etwa vier Dollar statt zehn bekam. Glücklich (erstaunlich wie wenig man manchmal braucht, um  glücklich zu sein) machte ich mich auf den Rückweg und machte mich bereit für die Lagune.

An der Lagune lag ich die ganze Zeit faul in der Sonne rum, trank Saft und verschlang mein Buch (Frühstück mit Kängurus von Billy Bryson, sehr gutes Buch). Schließlich gönnte ich mir noch ein Subway Sandwich, was aber nicht so gut wie erwartet war, und fuhr dann in Richtung Mount Rooper, denn dort gab es einen Aussichtspunkt. Ich stiefelte hoch (mal wieder alle Sicherheitsregeln ignorierend, denn ich war alleine, hatte kein Wasser und niemand wusste wo ich war) und nach etwa einer dreiviertel Stunde erreichte ich die Aussichtspunkt. Der Ausblick war definitiv die Mühen des Aufstiegs wert, denn von dort konnte man fast alle Inseln der Whitsundays sehen.

Auf dem Rückweg zurück in die Stadt, wo ich Nick aufgabeln wollte, baute ich dann fast einen Unfall, weil ich gewohnheitsmäßig erst einmal auf der rechten Spur fuhr. Schließlich verließen wir Airlie Beach und machten uns auf den Weg nach Townsville und zu Magnetic Island.

Disclaimer: Teile dieses Blogartikels wurden unter starkem Goon-Einfluss geschrieben und können daher schwachsinnig, unverständlich, stilistisch miserabel oder auf andere Art und Weise scheisse sein. Prost.

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